Der jpvb besteht aus einem Haufen von idealistischen Jugendlichen, die sich für Medien und vor allem fürs Selbermachen von Medien begeistern.
Angefangen hat alles 1991, als sich eine Gruppe von Potsdamer Schülerzeitungsredakteuren zu einem brandenburgweiten Netzwerk von jungen Medienmachern zusammenfand.Sie wollten sich und anderen die Möglichkeit geben Erfahrungen auszutauschen und weiterzugeben um jugendeigene, unkommerzielle Medien zukunftsorientiert zu fördern und diese nach außen hin zu vertreten.
Wir wollen kein(en) Fast-Food-Journalismus, keine Zensur, keine Zeitungen voller kurzer Pressemitteilungen. Wir wollen helfen die eigene Kreativität eines Jeden anzuregen und aufzuzeigen wie vielschichtig und aufregend Engagement bei Jugendmedien sein kann, wollen bei Problemen und Fragen des Presserechts beratend wirken und einfach ein bisschen Spaß daran haben herumzukommen.
Dazu veranstalten wir übers Jahr verteilt Grundlagen- und Aufbauseminare für Redakteure und Layouter, Webdesigner, Radiomacher, Filmedreher, Schauspieler, Fotografen und allen, die in die Medienbranche hineinschnuppern möchten. Des Weiteren informieren wir über alles, was in der Jugendmedienwelt so los ist, wo ihr Freikarten abstauben könnt, welche Aktionen es gibt und welche Veranstaltungen ihr nicht verpassen solltet.
Der Verband hat derzeitig etwa 150 Mitglieder. Während der alljährlichen Mitgliederversammlung in Potsdam wählen diese den Vorstand. Dieser koordiniert die Arbeit des Verbandes, vertritt ihn nach außen und unterstützt die Aktiven bei ihrer Arbeit für den Verband. Jedes Vorstandsmitglied ist für verschiedene Aufgabenfelder zuständig. So gibt es den Vorstandssprecher, den Finanzer, einen Mitgliederbetreuer, einen Zuständigen für die Öffentlichkeitsarbeit und einen Projektmanager.
An Ideen hapert es selten, doch alle Aktiven, also jene die den Verband durch ihre Arbeit unterstüzten, sind ausschließlich ehrenamtlich neben allem anderen tätig, sodass oftmals die Kapazitäten fehlen, die Projektideen umzusetzen. Gearbeitet wird von vielen zu Hause am Computer. Insgesamt kommunizieren wir über sechs E-Mail-Listen, ein gutes Dutzend an E-Mail-Adressen und ICQ-Chats. Des Weiteren gibt es glücklicherweise auch noch Handys. Wenn es mal schneller gehen muss. Das Büro wird abwechselnd von allen Vorstandsmitgliedern und Aktiven benutzt, um Kooperationsgespräche durchzuführen, Projekte zu planen, den Papierkram zu erledigen oder Vorstandssitzungen mit hunderten von FlipCharts abzuhalten. Grundnahrungsmittel sind Kaffee und Tafelschokolade.
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